Krisendienste Bayern erweitern Hilfeangebot: Telefonische Krisenberatung für Gehörlose
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- Donnerstag, 22. Januar 2026 22:19

Psychische Krisen machen vor Kommunikationsbarrieren nicht Halt. Die Krisendienste Bayern schließen deshalb eine wichtige Versorgungslücke: Gehörlose Menschen können ab sofort in psychischen Krisen barrierefrei Unterstützung erhalten – telefonisch in Deutscher Gebärdensprache (DGS) oder mittels Schriftverdolmetschung. So wird schnelle Hilfe auf Augenhöhe möglich, auch wenn herkömmliche Telefonberatung nicht nutzbar ist.
Franz Löffler, Präsident des Bayerischen Bezirketags, betont die Bedeutung des neuen Angebots: „Dass wir das Angebot der Krisendienste Bayern nun auch für gehörlose Menschen in Bayern anbieten können, ist ein wichtiger Meilenstein. Damit setzen die Krisendienste Bayern ein deutliches Zeichen für Inklusion und barrierefreie Versorgung.“
Petra Brandmaier, ärztliche Leiterin des Krisendienst Psychiatrie Oberbayern, erklärt stellvertretend für alle Leitstellen: „Krisen erfordern schnelle, verständliche und vertrauensvolle Unterstützung. Es macht uns stolz, dass wir künftig auch gehörlose Menschen unterstützen können.“
Die Beratung erfolgt über Tess Relay-Dienste (TeSign für DGS und TeScript für Schriftverdolmetschung). Weitere Informationen sowie das Kontaktformular finden Betroffene unter:
krisendienste.bayern/gehoerloseKrisendienste Bayern – Hilfe in psychischen Krisen 0800 / 655 3000 – rund um die Uhr, kostenfrei (auch an Sonn- und Feiertagen)
Hinweis: Die Krisendienste Bayern sind telefonisch nur erreichbar, wenn der Anruf aus dem Mobilfunk- oder Festnetz innerhalb Bayerns erfolgt. Gehörlose Personen müssen registrierte Nutzer*innen der Tess Relay-Dienste sein. Im akuten Notfall bitte 110 oder 112 wählen.
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